Gefühle

20.10.2020

Wenn Du wütend bist,  sei wütend. Wenn Du in der Freude bist, sei in der Freude.
Wir pendeln zwischen Wut und Liebe hin und her - zwei entgegengesetzte Pole der gleichen Energie. Und wir pendeln hin und her zwischen Freude auf der einen Seite und Schmerz und Trauer auf der andern - entgegengesetzte Pole der gleichen Energie.
Und beide Pole dürfen - müssen - sein. Wenn das Pendel zur einen Seite ausschlägt, wird es auch zur anderen ausschlagen. Wenn wir die eine Seite jedoch verdrängen, wird das Pendel auch zur anderen Seite weniger ausschlagen.

Mein Herz ist oft sehr weit auf der Seite der Liebe - manchmal kann ich aber auch wütend sein. Ich bin oft in der Freude und durchaus auch immer wieder auf der anderen Seite und lasse dann meinen Tränen freien Lauf.
In letzter Zeit spüre ich jedoch, dass das Pendeln immer schneller wird - die Phasen der Freude und Liebe werden kürzer. Dafür sind Wut und Schmerz immer häufiger spürbar. Und ich glaube, dass es vielen Menschen ähnlich geht - wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.

Immer häufiger bin ich wütend, dass meine äußere Freiheit mehr und mehr - fast täglich mehr - eingeschränkt wird. Es macht mich wütend und fassungslos, dass die Mehrheit der Menschen einfach schweigt, die Selbstverantwortung vollständig aufgibt und jedes Gebot blind befolgt. Und es zerreißt mir das Herz, wie unmenschlich nicht nur die Verantwortlichen Entscheidungsträger mit Kindern umgehen, ihnen Masken verordnen - obwohl es mittlerweile unbestreitbar ist, dass Kinder die CO2-Rückatmung weitaus schlechter verarbeiten, als Erwachsene - und auch Eltern blind gehorchen und ihre eigenen Kinder gesundheitlich gefährden.

Die Frage bei all dem ist für mich: wie gehe ich mit meiner Wut und meinem Schmerz um - was kann ich tun, um wieder in die Freude und in die Liebe zu kommen, ohne zu verdrängen und ohne die Augen zu verschließen?
Eine Umarmung hilft - doch wer umarmt mich noch?

Und was ist mit der Angst? Die Menschen leben mehr und mehr in der Angst - Angst verhindert das Leben - wo ist hier der Gegenpol? Menschen versinken in Angst - wovor? Vor einem unsichtbaren Feind? Nein - es ust vielmehr die Angst, nicht mehr dazu zu gehören, ausgegrenzt zu werden, diffamiert zu werden, bestraft zu werden, weil man vielleicht eine Regel nicht beachtet. Und manchmal - aber eigentlich nur selten - ist da auch die Angst vor Krankheit und Tod, die lähmt und zu Gehorsam verpflichtet.
Angst ist derzeit überall spürbar - sie wird geschürt und es wird damit regiert. Angst treibt die Menschen dazu alles zu tun,  was ihnen abverlangt wird. Angst verhindert das Leben ...
Ich habe wenig Angst - nicht vor dem Tod und auch nicht vor einem ungetesteten Impfstoff, der Menschen verändern wird, der Opfer fordern wird, der vielleicht sogar die Fortpflanzung der Menschen beeinflussen wird. Ich bin mir unsicher, ob es wirklich Angst ist, wenn ich die Zukunft für meine Enkelkinder betrachte und befürchte, dass Freiheit für sie ein Fremdwort sein wird.
Und ich frage mich, wie ich den Menschen helfen kann, die in Angst gelähmt sind - wie kann ich dabei helfen, das Pendel wieder zum Gegenpol schwingen zu lassen - und wie sieht dieser Gegenpol aus?

Das Leben ist schön und lebenswert - so war es jedenfalls bisher für mich. Und es ist sicher wichtig Räume zu suchen und zu finden, in denen ich das Leben, die Liebe und die Freude noch spüren kann. Doch was, wenn diese Räume immer kleiner, immer weniger werden? Wenn der Raum zum Leben tatsächlich begrenzt und reglementiert wird? Wo soll ich hin mit meinem Wunsch nach Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung? Wo ist noch - genügend - Raum dafür?

Wir steuern auf eine emotionale Katastrophe zu - und es scheint kaum noch einen Ausweg zu geben. Freude und Liebe werden auf kleinste Bereiche begrenzt und zeigen sich nur noch den engsten Vertrauten. Wut - Hass? - Trauer und Schmerz sind dagegen überall spürbar, Angst ist vorherrschend. Wohin steuert diese Menschheit? Wer wird eines Tages noch berichten können, wie es einmal war ... Vor diesem Krieg ... ?

Du kannst von dem, was Du nicht fühlst, nicht reden (Shakespeare)

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